Historische Rundumleuchten  
 
  FER 17.06.2019 19:21 (UTC)
   
 

Fahrzeugelektrik Ruhla

Während sich in der Bundesrepublik Leuchten von Hella und Eisemann auf den Dächern der Einsatzfahrzeugen drehten waren es in der DDR-Produkte vom VEB Fahrzeugelektrik Ruhla. gegen Ende der Sechziger begann man auch in der DDR mit der Herstellung von Drehspiegelleuchten. 

Alles begann mit der FER 8562.1. Hierbei handelte es sich um eine Leuchte der Bauform B1in Normallicht-Technik, d.h., dass normale U45W-Leuchtmittel verwendet wurden, wie sie auch bei den westdeutschen Gegenstücken verwendet wurden.
Bis zur Mitte der siebziger Jahre wurde diese Baureihe produziert. 

Als Nachfolgemodell erschien die FER 8562.5. 
Sie besaß den gleichen hohen Sockel wie ihre Vorgängerin, aber eine andere, kantigere Haube und einen anderen Reflektor. War dieser bei den FER 8562.1 noch aus vernickelten Blech, so war er bei den Nachfolgemodellen aus mattierten Aluminium. 
Auch war der Motor bei den neueren Modellen nicht mehr von einer Blechkapsel umgeben. Die Funkentstörung wurde nun anders bewerkstelligt. 

Um 1979 herum ging dann die letzte Serie an Rundumleuchten aus der DDR an den Start.
Die einzigen Neuerungen der FER 8563.5/2 war der von nun an flache Sockel und einen aus Kuststoff hergestellten Reflektorhalter. 

Nach dem Zusammenbruch des zweiten deutschen Staates produzierte FER diese Rundumleuchte noch bis zur Jahrtausendwende hin weiter!



 FER 8562.1

Baujahr: Juni 1970
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Schneckenantrieb
Besonderheit:



  
FER 8562.1

Baujahr: ca. 1970
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Schneckenantrieb
Besonderheit:


  
FER 8563.5/2

Baujahr: ca.1985
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Schneckenantrieb
Besonderheit:



 
FER 8562.5

Baujahr:
ca. 1973
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Schneckenantrieb
Besonderheit: Rote Leuchten wurden in der DDR zur Kennzeichnung
 von Kolonnen genutzt.



 


 
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