Historische Rundumleuchten  
 
  Eisemann 23.01.2019 17:32 (UTC)
   
 

Eisemann

Neben Hella war Eisemann der erste Hersteller auf dem deutschen Markt, der Drehspiegelleuchten anbot. Diese lösten die blauen Scheinwerfer bzw. die blauen Vorsteckscheiben für die Arbeitsstellenscheinwerfer ab. Mit der RKL 90 und der RKL  130 (Die Zahlen geben den Reflektordurchmesser in mm an) sollte sich ab 1956 Eisemann und später Bosch noch bis zur Einstellung dieser Serie und der Vorstellung der Nachfolgemodelle RKLE 110 und RKLE 150 im Jahre 1979 einen Namen machen.

Zu Anfang bot Eisemann noch 4 Befestigungsformen für seine Rundumleuchten an. Hierbei handelt es sich um die durch die DIN genormten Aufbauformen A1, A,B1,B2. Näheres dazu findet ihr in der Rubrik "Technik".  Im Laufe der Zeit nahm man die Bauform A1 jedoch aus der Norm. Deshalb stellte Eisemann die Produktion der RKLE 90 A1 um 1960 herum ein. Ebenso erging es der RKLE 130 A. Diese Riesenleuchte erhielt aufgrund ihres Aussehens den Spitznamen "Eule".

Auch die Antriebsformen wurden im Laufe der Zeit mehrmals geändert. Wurden die Reflektoren in den ersten Jahren noch von einem in der Lichthaube eingerasteten Scheibenwischermotor angetrieben, so wich man ca. 1960 von diesem System ab und lies einen in Aluminium gekapselten Getriebemotor, der mit dem Blechsockel verschraubt war, diese Arbeit verrichten. Die Sockel wurden dann ab 1964 aus Aluminiumdruckguss anstatt aus Blech gefertigt. Diese neuen Sockel waren korrosionsbeständiger und stabiler. Wohl eher aus Kosten-, als aus Designgründen wurde dann 1967 die Verrieglung der Lichthaube mittels eines Bajonett-Verschlusses anstatt der bisher verwendeten Halteklammer am Zierring realisiert. Damit war der Zierring überflüssig. Bis zur Einstellung der Produktion im Jahre 1979 stieg man im Hause Eisemann jedoch noch auf ein anderes Antriebssystem, dem sogenannten "Zahnradantrieb" oder auch "Paralellachsenantrieb", und von Blech- auf  Kunststoffreflektoren um. Diese waren wohl günstiger zu produzieren.

Mit der Einführung der Halogenleuchtmittel im KFZ-Bereich in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern ging man auch bei Eisemann mit der Zeit und bot RKLE mit H1-Leuchtmitteln an. In punkto Helligkeit waren sie den bisher verbauten Normallichtlampen Typ U45 weit überlegen. Das ist ein Grund, warum sich diese Technik durchsetzte und bis heute von diversen namenhaften Herstellern verwendet wird.




RKL 130/6 B

Baujahr:
ca. 1956
Spannung: 6 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit: Diese Leuchte tat ihren Dienst auf einem VW Transporter der ersten Generation. Die Sockelerhöhung war hauptsächlich bei Volkswagen zu finden.




RKL 90/6/150 C1


Baujahr:
ca. 1956
Spannung: 6 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit: Auch Diese Leuchte der ersten Generation war auf einem VW Bus verbaut. Der Sockel des Blaulichts wurde den Rundungen ges Fahrzeugdaches angepasst, um den gesetzlich geregelten Abstahlwinkel zu gewährleisten.



 
RKLE 130

Baujahr: ca 1960
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit:



 RKLE 90

Baujahr: ca 1962
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Mit Getriebemotor von ca. 1962. Diese Leuchte stammt von einem Mercedes L 319, der als LF 8 seinen Dienst tat. Der Blechsockel wurde der Rundung des Fahrzeugdaches angepasst.                              

 

 


RKLE 90 A

Baujahr: ca 1964 
Spannug: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Die Flügelmutter entspricht nicht der Originalausführung. Eigentlich war dort ein Knebel angebracht. Bei der Farbe des Sockels handelt es sich um die werksseitige Grundierung.



 


RKLE 130 

Baujahr: ca. 1965
Spannung: 6 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit:





RKLE 90

Baujahr:
ca 1960
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit:


RKLE 130/12 B5

Baujahr:
ca 1961
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Ausführung von 1961 mit Getriebemotor. Der Sockel war hier zur Befestigung auf einem Stativ oder auf Normstutzen, wie er auch bei Arbeitsstellenscheinwerfern verwendt wird, vorgesehen. Diese Form fand man oft bei LKW hinter der Kabine. Die Stromzuführung ist allerdings durch ein Kabel, welches aus dem Sockel der Leuchte führt, und nicht durch den Rohrstutzen wie bei der Bauform A sichergestellt.



 

 
RKLE 90 

Baujahr: ca. 1977
Spannung: 220 Volt
Antrieb: Schrittmotor
Besonderheit: Diese Leuchten sind nicht für den Einsatz auf Fahrzeugen konzipiert. Dementsprechen trägt die Lichthaube auch keine Zulassung der Kraftfahrtbundesamtes.

 


 


 RKLE 90 

Baujahr:
ca. 1965
Spannung: 6 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Bei der Farbe des Sockels handelt es sich um die werksseitige Grundierung.




RKLE 90H

Baujahr:
ca. 1970
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Hierbei handelt es sich um eine der ersten Rundumleuchten mit Halogenleuchtmittel. Noch heute werden Leuchten mit diesen H1 Leuchtmittel hergestellt.



 

RKLE 130

Baujahr: ca 1968
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit:




 

RKLE 90 A1

Baujahr:
ca 1960
Spannug: 12 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit:



 

RKLE 90/150/C1

Baujahr:
ca. 1959
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Scheibenwischermotor
Besonderheit:



 

RKLE 90

Baujahr:
Gegen Ende der 80er
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Zahnradantrieb
Besonderheit: Hierbei handelt es sich um ein Exemplar aus Bundeswehrbeständen.



RKLE 90

Baujahr:
Gegen Ende der 80er
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Zahnradantrieb
Besonderheit: Hierbei handelt es sich um ein Exemplar aus Bundeswehrbeständen.



RKLE 90

Baujahr:
ca. 1974
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Bei der Farbe des Sockels handelt es sich um die werksseitige Grundierung.
 



             

RKLE 90

Baujahr:
ca. 1973
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: 

 

RKLE 90

Baujahr:
?
Spannung: 220 Volt
Antrieb: Zahnradantrieb
Besonderheit: Diese Leuchten sind nicht für den Einsatz auf Fahrzeugen konzipiert. Dementsprechen trägt die Lichthaube auch keine Zulassung der Kraftfahrtbundesamtes.



RKLE 130

Baujahr:
ca. 1977
Spannung: 24 Volt
Antrieb: Zahnradantrieb
Besonderheit: Hierbei handelt es sich um einesder Letzten Exemplare der 130er Serie von Bosch.



 

RKLE 130

Baujahr:
ca.1968
Spannung: 12 Volt
Antrieb: Getriebemotor
Besonderheit: Bei der Farbe des Sockels handelt es sich um die werksseitige Grundierung.




 
 

 

                                             

            

 

 

 

 

 
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